Service 4.0 - Forum DLM |
16358
home,page,page-id-16358,page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-theme-ver-9.1.3,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive
banner-01
Info-Flyer: Navigations-Workshop Service 4.0
Download

Service 4.0 – Was die Vernetzung der Dienstleistungsgesellschaft für Unternehmen bedeutet

Am Freitag, 08. September 2017 fand das Forum Dienstleistungsmanagement an der Universität Basel statt. Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter von internationalen Unternehmen stellen Ihre Sichtweise auf das Thema Service und Digitalisierung vor.

 

Über 100 Gäste aus Wissenschaft und Praxis nahmen an der zweiten Ausgabe des Forums mit dem Themenschwerpunkt Service 4.0 an der Universität Basel teil. Unter der Tagesleitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Manfred Bruhn und Prof. Dr. Karsten Hadwich wurden Chancen und Herausforderungen für Unternehmen im Rahmen der Digitalisierung aufgezeigt und Konzepte diskutiert.

 

„Viele Unternehmen sind enttäuscht vom Nutzen ihrer Digitalisierungsprojekte“, so Bruhn. „Das liegt meist daran, dass zu sehr auf die Technologie fokussiert wird. Viele vergessen, das Thema Digitalisierung an den Kundenbedürfnissen auszurichten“. Bruhn zeigte im Einführungsvortrag die vier Ebenen auf, welche bei der Digitalisierungsstrategie zu beachten sind: Netzwerk, Kunde, Leistung und Unternehmen.

 

Ingo Burth von ZF Friedrichshafen, einer der weltweit grössten Automobilzulieferer, stellte das autonome, selbstzahlende Auto auf Blockchain-Basis vor. Jan Rihak von UBS ist überzeugt, dass Kunden in Zukunft nur mit Kooperationen zwischen Unternehmen Services geboten werden können, die mit denen von IT-Riesen wie Google und Apple mithalten können. Antje Hundhausen von der Telekom rückte smarte Kleidung in ein gänzlich neues Licht: Zum Beispiel Kleidung, die gekoppelt mit einem App zum Virtual Personal Trainer wird. Peter Wyser von Roche Diagnostics erklärte, was wirklich alles hinter dem Schlagwort Predictive Maintenance steckt. Marc Tollens beleuchtete Digitalisierung auch kritisch und zeigte auf, weshalb eine hauseigene App nicht unbedingt der beste Weg ist: Bei KLM können Kunden über Facebook und WhatsApp die Airline direkt kontaktieren und ihre Flüge buchen.

 

In der Abschlussrede von Dr. Mareike Ahlers, Geschäftsführerin der Prof. Bruhn & Partner AG, wurde nochmals klar: Projekte im Bereich Digitalisierung sind nur erfolgreich, wenn in einer Organisation eine Kultur herrscht, die Spass an Veränderung hat, die Kundensicht konsequent einbezogen wird und die Mitarbeiter aktiv in den Prozess involviert werden.

Nächstes Forum Dienstleistungsmanagement am 07.09.2018

Sie möchten 2018 in Basel zum Thema “Service Business Development” dabei sein?

Tragen Sie sich hier ein und wir halten Sie auf dem Laufenden.